Am 17. Oktober begaben wir uns mit 14 Kameraden auf eine spannende Zeitreise in das Besucherbergwerk Finstergrund im oberen Wiesental. Die historische Grube bei Wieden zählt zu den bedeutendsten Fluss- und Schwerspat-Bergwerken des Schwarzwalds.
Interessant dabei: Der Abbau wurde damals nicht wegen Erschöpfung der Vorkommen gestoppt, sondern aufgrund des drastischen Preisverfalls auf dem Weltmarkt. Damals wurden die Rohstoffe im nahegelegenen Utzenfeld weiterverarbeitet und per Bahn zur Industrie nach Basel transportiert.
Die Wurzeln des Bergbaus im Oberen Wiesental reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, wobei im Finstergrund einst auch nach Silber und Blei geschürft wurde. Nach der Schließung im Jahr 1974 durch den letzten Eigentümer, die Firma Bayer, wurde die Anlage weitgehend demontiert. Dass wir die Grube heute besichtigen können, ist dem enormen Einsatz eines engagierten Museumsvereins zu verdanken. In tausenden ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurde das Bergwerk hergerichtet und unter Denkmalschutz gestellt.
Während der Führung erhielten wir einen authentischen Einblick in die historische Bergbautechnik. Die eindrucksvollen Schilderungen unserer Bergwerksführerin machten deutlich, unter welch extremen Bedingungen die Bergleute damals schuften mussten – oft für einen kargen Lohn und mit dem hohen Risiko, nach Jahren an der tödlichen Staublunge zu erkranken.
Zum Ausklang des gelungenen Ausflugs trafen wir uns im gemütlichen Bergwerkstüble, um uns bei Kaffee und Kuchen aufzuwärmen und das Erlebte Revue passieren zu lassen.Mit einer stolzen Truppe von 24 Senioren machten wir uns am 16. Juli 2026 auf den Weg nach Bannholz, um die Firma Lignotrend zu besichtigen. Dank der Bildung von Fahrgemeinschaften mit Privat- und Feuerwehrfahrzeugen klappte die Anreise reibungslos.
Vor Ort wurden wir im Verwaltungsgebäude von Markus Wiener, (Vertriebsleitung/Innendienst) auch seit über 35 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Küssaberg, empfangen.
Im Infocenter gab es zunächst eine theoretische Einführung. Markus erklärte uns in einem spannenden Fachvortrag, was mit modernem Brettsperrholz alles möglich ist. Ob Akustikpaneele oder tragende Teile für ganze Hochhäuser – die Einsatzbereiche in der Bauindustrie sind riesig.
Besonders beeindruckend: Rund 200 Mitarbeiter sorgen im Zwei-Schicht-System dafür, dass die individuellen Kundenwünsche präzise umgesetzt werden. Lignotrend ist breit aufgestellt und hat für Privatkunden sogar eine eigene Verkaufsstelle im Kaitle.
Danach ging es mitten ins Geschehen: Bei der Führung durch die Werkshallen erlebten wir den Weg vom rohen Stamm bis zum fertigen High-Tech-Produkt direkt an den Maschinen. Für unsere technikinteressierten Kameraden war dies ein echtes Highlight.
Als Tipp für den nächsten Ausflug gab uns Markus Wiener noch das neue Sägewerk in Ibach mit auf den Weg, welches das Werk in Bannholz mit Rohstoffen versorgt.
Ein solcher Tag muss natürlich gebührend gefeiert werden. Zum Abschluss ging es in den Biergarten nach Bechtersbohl, wo wir den informativen Nachmittag bei kühlen Getränken und bester Stimmung gemütlich ausklingen ließen.
Vielen Dank an Markus und an die Firma Lignotrend für die Gastfreundschaft!
Rund 400 Feuerwehrangehörige nahmen an dem Gottesdienst teil, darunter auch eine 14-köpfige Abordnung der Feuerwehr Küssaberg, teils in Begleitung ihrer Partnerinnen.
Pater Roman stellte in seiner Predigt den Schutzpatron, den Heiligen Florian in den Mittelpunkt und würdigte das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte mit einer Mischung aus Tiefgang und Humor.
Ein bewegender Moment war das Gedenken an die seit der letzten Floriansmesse verstorbenen Kameraden, das von der Trachtenkapelle Todtmoos mit dem Musikstück „Ich hatte’ einen Kameraden“ musikalisch umrahmt wurde.
Nach dem Gottesdienst führte ein Festumzug durch das Ortszentrum zur Wehratalhalle.
Dort betonte Bürgermeister Marcel Schneider in seinem Grußwort: „Eine funktionierende Feuerwehr ist das Rückgrat jeder Kommune.“ Dieses Rückgrat bestehe nicht nur aus Technik, sondern aus den Menschen dahinter.
Weitere Glückwünsche überbrachten der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Markus Rebholz sowie Kreisobmann Erhard Heide.
Bei musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Todtmoos-Weg und einem zünftigen Imbiss fand der Abend einen kameradschaftlichen Ausklang.
Am 20.03.2026 wurde im Gerätehaus Rheinheim in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein, Hr. Walter Probst ein Auffrischungskurs mit interessanten Themen für 27 anwesende Senioren durchgeführt. Theoretische Präsentation von Themen mit Beispielen aus der Praxis der Rettungskräfte waren: Notfallnummern, absetzen vom Notruf, Funktionsweise der Rettungskette, Sofortmaßnahmen bei Unfällen im häuslichen Bereich oder im Straßenverkehr, Behandeln von Blutungen / Druckverband, stabile Seitenlage, Info zu Verhalten bei Verdacht auf einen Herzinfarkt, Anzeichen für Schlaganfall, allergische Reaktionen z.B. nach Wespenstich
Walter Probst hat in eindrucksvoller Weise die Themen auch mit seinen Erfahrungen als langjähriger Leiter des Ortsvereins erklärt und für die Teilnehmenden somit einen sehr informativen Vortrag präsentiert. Die Altersabteilung der FW -Küssaberg bedankte sich mit Applaus und einem kleinen Präsent für den gelungenen Abend.
Begrüßung der Ehrengäste: Bürgermeister Stv. Heiko Weissenberger, Kdt. T. Werner, Kreisobmann E. Heide, die Abteilungsleiter Klauser, Schwarz und Schnäbele sowie Ehren-Kdt. J. Zippel.
Apero wurde von Bruno Roder zu seinem 60. Dienstjubiläum gespendet.
Eingangs der Veranstaltung hielten die Anwesenden inne, um der verstorbenen Kameraden Fredy Bercher und Klaus Polland zu gedenken. Ein Gedenken auch an die 40 jungen Opfer der Brandkatastrophe im Wallis sowie den unermüdlichen Einsatzkräften.
Wir freuen uns, derzeit 51 Kameraden in unserer Seniorenmannschaft zu haben zu haben.
Neu hinzugekommen: Gerhard Roder, Ralf Vog, Rainer Sirch, Felix Berg, Robert Habermann.
Leider war kein Vertreter der Presse erschienen.
Und ein spezieller Gruß und ein Dankeschön gehen an unser Küchenteam: Petra, Gerhard, Margot und Klaus.
Es folgte der Jahresbericht von Kommandant Thomas Werner, der neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr auch die kommenden Vorhaben beleuchtete.
Manfred Gisy gab einen Rückblick übers vergangene Jahr: 24.Januar2025 traditioneller Hock der Senioren 06.April 2025 Kreisseniorentag in Dogern 08. April 2025 Dr. Thomas Zeller Vortrag über Krebsvorsorge und Krebs-Früherkennung und anschließender Bildervortrag aus Madagaskar 12.Mai 2025 „Schau und trau dich“ Großveranstaltung im Gemeindezentrum Rheinheim. 29. August 2025 Gemütliche Wanderung von Ühlingen entlang der Schlücht und Besichtigung des Sägewerk / Holzwerk BRAUN in Birkendorf. Anschließende Einkehr in der „Post“ in Birkendorf. 20. September 2025 Highlight und Höhepunkt im Jahr 2025 war unser Jahresausflug an den Bodensee. In Sipplingen legten wir im ‚Haldenhof‘ unseren ersten Frühstücksstopp ein. Nächstes Ziel: Lindau zur Stadtführung Im Gasthaus „Rose“ stärkten wir uns bevor „die Brennerei Prinz“ uns schon erwartete. Die Brennerei-Tour mit Unikat Ferdl (82): Lehrreich, witzig, süffig! Abschluss in Bechtersbohl im „ Hirschen“
Planung für 2026:
Rotkreuz-Auffrischungs-Kurs
Am Sonntag 4. Mai um 18.00Uhr findet in Todtmoos die Floriansmesse statt Firmenbesichtigung bei LIGNOTREND in Bannholz,
Mai Termin mit der JFW, hier werden wir Feuerlöscherübungen machen.
Kavernenkraftwerk Bad Säckingen, das Kloster Rheinau mit Besuch bei Firma Sativa sind weitere mögliche Aktivitäten.
Für den Spätherbst: Vortrag Notar Hr. Dr. Schäuble Thema wird hier Erben / Vererben / Niesbrauch / Verschenken sein.
Die Versammlung schloss mit Worten des Dankes an die Teilnehmer, gefolgt von einem schmackhaften Imbiss und angenehmer Geselligkeit.